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Prof. Benoît Fromanger, geboren in Paris, studierte Flöte am Conservatoire National Versailles und am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Nach einem Engagement beim Orchestre National du Capitole de Toulouse wurde er erster Soloflötist beim Orchester der Pariser Oper und wechselte 1993 in derselben Position zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Lorin Maazel. Dort spielte er unter Dirigenten wie u.a. Leonard Bernstein, Bernard Haitink, Zubin Mehta, Carlo Maria Guilini und Daniel Barenboim.

Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen und neben seiner Karriere als internationaler Soloflötist ließ sich Fromanger bei seinem Mentor Valéry Gergiev sowie bei Rolf Reuter in Berlin als Dirigent ausbilden. Seitdem hat er im Rahmen zahlreicher Festivals mitgewirkt und insbesondere das Orchestre National de Chambre de Toulouse, die Münchner Barocksolisten, das Prager Kammerorchester, das Pablo Casals Festival Orchestra und die Camerata Galica geleitet.
Zuletzt dirigierte Fromanger außerdem das Orchestre Ostinato de Paris, das State Symphony Orchestra of Bursa (Türkei), das Dalian Philharmonic Orchestra (China), das Presidential Orchestra of Ankara sowie das Dokuz Eylül Sinfonieorchester (Deso Izmir).

Unter seiner Leitung sind für 2009 u.a. Konzerte mit der Philharmonic of Peking, dem Tsingtao Philharmonic Orchestra sowie mehrere Projekte mit den Berlin Chamber Players geplant.

Zum Sommersemester 2004 wurde Benoît Fromanger als Professor für Flöte an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen. Es folgten Berufungen an die Royal Academy of The Hague (2006) und als Musikdirektor an das Dalian Philharmonic Orchestra (2007).